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Dankbarkeit im Bullet Journal

Dankbarkeit im Bullet Journal

Dankbar zu sein für das Schöne in deinem Leben macht dich zufriedener. So unterstützt dich dein Bullet Journal dabei:


In diesem Beitrag möchte ich dir ein ganz wunderbares Modul für dein Bullet Journal ans Herz legen: eine Dankbarkeitsliste.

A grateful heart is a magnet for miracles.

Was bringt mir eine Dankbarkeitsliste?

Sie hilft dir, die ganzen kleinen und großen Dinge in deinem Leben zu wertschätzen. Es gibt so viele schöne Momente, die dich zum Lächeln bringen. Gegenstände, die deinen Alltag erleichtern. Oft genug gehen die nur im Trubel des Alltags viel zu schnell unter. Sie geraten in Vergessenheit oder wir nehmen sie schlicht als selbstverständlich hin.

Vielleicht kennst du das auch von deinem Shoppingverhalten her: du gibst andauernd Geld aus und hast trotzdem das Gefühl, immer noch mehr zu brauchen. Da kann es helfen, ganz bewusst für all das dankbar zu sein, was du bereits hast.

Dankbarkeit im Bullet Journal

Was halte ich auf einer Dankbarkeitsliste fest?

Hier gibt es natürlich gar keine Einschränkungen!

Gerade am Anfang kann es dir aber schwerfallen, einen Einsteig zu finden. Daher habe ich hier einige Beispiele für dich zusammengetragen:

Schöne Momente

Der Klassiker für eine Dankbarkeitsliste sind Erlebnisse und Augenblicke. Hattest du einen lustigen Abend mit Freunden? Hast du einen Sonnenaufgang beobachtet?

Erfolge

Was hast du geschafft, worauf kannst du stolz sein? Hier zählen große Meilensteine wie eine bestandene Prüfung ebenso wie die kleinen Herausforderungen des Alltags.

Alles, was an deinem Leben gut ist

Vieles nehmen wir als selbstverständlich hin und denken gar nicht weiter darüber nach. Dabei waren diese Dinge für Hunderte Generationen deiner Vorfahren ebenso wenig selbstverständlich wie auch heute leider noch für viel zu viele Menschen, denen es nicht so gut geht wie den meisten von uns.

Beispielsweise:

  • Gesundheit
  • genug zu essen
  • ein gemütliches, warmes Zuhause
  • Elektrizität und all die Erleichterungen, die sie mit sich bringt – von Licht über Waschmaschinen bis hin zu Computern
  • freier Zugang zu Bildung
  • … und und und…

Neue Gegenstände

In Zeiten von Amazon Prime & Co. ist jeder Wunsch nur ein paar Klicks entfernt. Dass Vorfreude die schönste Freude ist, erahnen wir nur dann und wann, wenn der Paketdienst länger braucht. Und kaum haben wir das Päckchen ausgepackt und die Neuerwerbung in Augenschein genommen, haben wir sie fast schon wieder vergessen.

Schreib dir eine Liste mit allen Dingen, die du dieses Jahr angeschafft hast oder die als Geschenk Einzug gehalten haben. Wie viel fällt dir ein? Und dann gleich das mal ab mit deinem Amazon-Konto oder den Rechnungen, die du so gesammelt hast, geh mit aufmerksamem Blick durch deine Wohnung.

Irre, was da alles zusammenkommt… oder?
Wir sind reicher, als uns bewusst ist.

Mich hat diese Übung erstaunt und auch etwas beschämt zurückgelassen. Ich hatte nämlich das Gefühl, mir 2019 wenig gegönnt zu haben. Aber ja… jede Menge Bücher (ein Großteil davon Rezensionsexemplare), Kleidung, deutlich mehr Schreibwaren, als ich wirklich gebraucht hätte, eine Schreibtischlampe, ein neues Tattoo, eine Akupressurmatte, … bei den Pflanzen für den Garten habe ich schon aufgehört zu zählen und dass wir Anfang des Jahres endlich rings um unser Haus gepflastert haben, zählt da auch dazu.

Dankbarkeit im Bullet Journal

Wie kann ich eine Dankbarkeitsliste gestalten?

Auf Pinterest & Co. findest du jede Menge Inspirationen für eine solche Liste (im Englischen Gratitude Log genannt).

Eine einmalige Liste

Als Einstieg oder wenn dir tägliche Einträge nach einem bestimmten Schema nicht so sehr liegen, empfehle ich dir eine allgemeine Dankbarkeitsliste.

Leg dir dafür am besten eine Doppelseite in deinem Bullet Journal an und trage in einer ruhigen Minute alles zusammen, für das du gerade dankbar bist. Das ist auch eine sehr schöne Übung, um das Jahr Revue passieren zu lassen.

Dankbarkeit im Bullet Journal

Deine tägliche Dankbarkeitsroutine

Alternativ dazu kannst du dir auch angewöhnen, regelmäßig aufzuschreiben, für was du dankbar bist. Gegenüber einer als Hauruck-Aktion angelegten Liste hat das den großen Vorteil, dass du im Laufe der Zeit viel mehr Details notieren wirst.

Du kannst dir beispielsweise jeden Tag 3 Dinge in deinem Daily Log notieren. Vielleicht möchtest du diese Einträge mit einem eigenen Symbol kennzeichnen, etwa einem Herzchen?

Für jeden Monat kannst du dir auch eine Doppelseite als Dankbarkeitslog anlegen und bereits im Vorfeld die Tage eintragen, sodass du sie später nur noch ausfüllen musst.

Einen schönen Beitrag darüber, wie du eine Dankbarkeitsroutine im Bullet Journal entwickeln kannst, findest du übrigens auf Punktkartiert.


Führst du bereits eine Dankbarkeitsliste?

2 Kommentare
» Was meinst du dazu?

  1. vor 7 Monaten

    das ist eine wirklich schöne idee! das wäre vielleicht auch endlich mal für mich etwas, um ein notizbuch anzufangen.

    • vor 7 Monaten

      Ja, so eine Liste ist definitiv ein guter Start für ein Notizbuch. Ich wünsche dir schon mal ganz viele tolle Momente, die du eintragen kannst. 🙂

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