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Wie du wiederkehrende Aufgaben im Bullet Journal organisierst

Wie du wiederkehrende Aufgaben im Bullet Journal organisierst

So planst du regelmäßig anstehende Aufgaben einfach & effizient in deinem Bullet Journal:


Egal ob Haushalt, Job oder Hobbys: es gibt To Dos, die einfach regelmäßig anfallen und immer wiederkehren. Vielleicht möchtest du auch neue Routinen entwickeln und dich etwa täglich daran erinnern, genügend Wasser zu trinken? Oder du möchtest sicherstellen, dass du bei jedem neuen Blogpost keine Teilschritte vergisst? – All das sind Dinge, bei denen dich dein Bullet Journal hervorragend unterstützt!

Aber wie notierst du sie am besten?

Die simple Lösung: immer wieder ins Monthly oder Daily Log schreiben

Simpler geht’s nicht: du schreibst dir die Aufgaben einfach auf deine tägliche To Do-Liste. Dinge, die an bestimmten Wochentagen anfallen (bspw. immer samstags die Zimmerpflanzen gießen), trägst du zudem im Monthly Log ein.

Der Vorteil: du hast im Daily Log alle Tasks direkt vor deiner Nase, ohne zwischen verschiedenen Seiten hin- und herblättern zu müssen.

Der Nachteil ist natürlich, dass du jede einzelne Aufgabe x-mal pro Jahr notieren musst. Das kann schnell nerven.

Besser: ein tabellarischer Plan

Deutlich effizienter wird’s, wenn du dir einen Plan erstellst: eine Tabelle, in der die Tage die Spalten bilden und die Aufgaben die Zeilen. Damit sparst du dir eine Menge Schreibarbeit und bekommst noch dazu eine praktische Übersicht, wann du was erledigen musst oder getan hast.

Das kommt dir bekannt vor? – Stimmt, denn was wir hier nutzen, ist letztlich eine Art Habit Tracker.

Du kannst diesen Plan pro Woche anlegen, pro Monat oder auch thematische Pläne erstellen – beispielsweise für alle Teilschritte beim Veröffentlichen eines neuen Blogposts.

Tipp: wiederkehrende Aufgaben einfach & effizient im #bulletjournal organisieren Klick um zu Tweeten

Kleiner Exkurs: Habit Tracker vs. Monthly Log vs. Monatsplan

Was ist der Unterschied zwischen diesen drei Modulen?

Beim Habit Tracker geht es, wie der Name schon sagt, darum, Gewohnheiten zu protokollieren: Wie oft habe ich Sport gemacht? An wie vielen Tagen habe ich Chips gefuttert? Wann habe ich Klavier geübt und wann bin ich auf Netflix hängengeblieben?
Ein Habit Tracker hilft dir dabei, neue Routinen zu etablieren oder unerwünschte Gewohnheiten abzulegen.

Wiederkehrende Aufgaben im Bullet Journal
Im Habit Tracker versuchst du, möglichst jeden Tag jeden Eintrag zu schaffen

Mit dem Monthly Log organisierst du alle anstehenden Termine und einmaligen Aufgaben und kannst auch besondere schöne Erlebnisse festhalten. Es ist letztlich einfach ein Kalender.

Bullet Journal - Monthly Log
Das Monthly Log ist ein Terminkalender

Der Monatsplan hingegen sieht erstmal aus wie Habit Tracker. Hier geht es aber nicht unbedingt darum, die einzelnen Dinge nach Möglichkeit jeden Tag zu tun. (Also… wenn du gern jeden Tag Fenster putzen möchtest – komm vorbei! 😀 ) Vielmehr planst du wiederkehrende Aufgaben für bestimmte Tage ein.

Wiederkehrende Aufgaben im Bullet Journal
Der Monatsplan – keine Termine, nur wiederkehrende Aufgaben

Diese Definition ist übrigens nicht „offiziell“ von Ryder Carroll (dem Erfinder des Bullet Journals) oder sonst jemandem festgelegt worden – sie hat sich für mich im Laufe der Jahre einfach etabliert und als praktisch erwiesen.

Deinen Plan anlegen

Für einen Monatsplan nimmst du dein Bullet Journal am besten quer. Lass oben ein bisschen Platz für die Überschrift, dann fang ganz rechts mit dem Monatsletzten an und zähle die Tage runter. Auf diese Weise verhinderst du, dass bei Tag 27 auf einmal deine Seite zu Ende ist (alles schon passiert…). 🙂

Wiederkehrende Aufgaben im Bullet Journal

Für Wochenpläne brauchst du nur die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wochentage, hier kommst du auch im Hochformat gut hin.

Wiederkehrende Aufgaben im Bullet Journal
Mein aktueller Wochenplan

Die Zeilen befüllst du dann mit deinen Aufgaben.

Tipp:

Tu dir selbst einen Gefallen und notiere nur die Aufgaben, für die du wirklich Unterstützung beim Planen brauchst. Tracken um zu tracken bzw. Planen nur um zu planen ist nicht hilfreich, sondern bloß umständlich und zeitraubend.

Beispiel: Betten neu beziehen ist für mich einer der Punkte, die ich mir gern im Monatsplan aufschreibe – ich vergesse einfach, wann ich die Bettwäsche zuletzt gewechselt habe, und man sieht es ihr ja nicht unbedingt an. Staubsaugen hingegen brauche ich nicht fest im Monat einzuplanen. Das mache ich spontan, sobald die Staubmäuse anfangen, sich in Gewerkschaften zu organisieren, bzw. trage es kurzfristig im Wochenplan ein.

  • Überlege dir, welche Aufgaben du an welchen Tagen erledigen möchtest. In diesen Kästchen trägst du einen Kreis ◯ ein.
  • Wenn du die Sache erledigt hast, malst du den Kreis aus.
  • Sofern du eine Aufgabe auf einen anderen Tag verschieben musst, malst du in den ursprünglichen Kreis einfach einen Pfeil und malst den Kringel beim nächsten Tag. Dieser Pfeil ist analog zu der Notation, die du ohnehin beim Rapid Logging verwendest.

Ganz ähnlich legst du die To Do-Listen für Blogartikel an. Hier stehen in den Spalten halt keine Tage, sondern die Titel der einzelnen Beiträge.

Wiederkehrende Aufgaben im Bullet Journal organisieren

Ich hoffe, dieser Artikel war hilfreich für dich. 🙂
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